Episches Echtzeit- und Rundenstrategie-Spiel mit tiefgreifenden Schlachten und komplexem mittelalterlichen Reichsmanagement
Episches Echtzeit- und Rundenstrategie-Spiel mit tiefgreifenden Schlachten und komplexem mittelalterlichen Reichsmanagement
Bewertung (2 Stimmen)
Programm-Lizenz Zahlung
Hersteller Feral Interactive
Version 1.5rc26
Läuft unter Android
Bewertung
(2 Stimmen)
Hersteller
Feral Interactive
Läuft unter
Android
Programm-Lizenz
Zahlung
Version
1.5rc26
Vorteile
- Tiefgreifende Mischung aus rundenbasierter Strategie und Echtzeitschlachten
- Große Auswahl an spielbaren Fraktionen und Kampagnen
- Optimierte Touch-Steuerung
- Verbesserte Rundenzeiten durch Updates
- Stabiles Spielerlebnis auf unterstützten Geräten
Nachteile
- Benutzeroberfläche teilweise zu groß auf kleineren Bildschirmen
- Einige bekannte Balancing-Probleme (z. B. Pikeniere) weiterhin vorhanden
- Hoher Speicherplatzbedarf
Ein episches Strategie-Erlebnis mit gewaltigen Schlachten und Tiefgang für Android
Überblick und Spielkonzept
Total War: MEDIEVAL II bringt das renommierte Strategiespiel aus dem PC-Bereich auf Android-Geräte. Spieler erleben einen ausgewogenen Mix aus groß angelegten Echtzeitschlachten und einer komplexen, rundenbasierten Kampagnenkarte. Das Ziel ist klar: Die Vorherrschaft im mittelalterlichen Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten – sei es durch Diplomatie, Handel, List oder offenen Krieg.
Gameplay und Spielmechanik
Die Steuerung auf dem Touchscreen wurde für mobile Endgeräte angepasst. Ein langer Tap auf eine Einheit öffnet z. B. ein Richtungsfeld, das das präzise Ausrichten der Truppen im Gefecht ermöglicht. Diese Funktionalität sorgt auf dem kleineren Bildschirm für strategische Tiefe und ist intuitiv bedienbar. Die Echtzeitschlachten bieten eine beeindruckende Truppendynamik: Infanterie, Bogenschützen und Kavallerie können gezielt eingesetzt werden, um dem Gegner taktisch überlegen zu sein.
Kampagnenkarte und Diplomatie
Auf der Kampagnenkarte werden Ressourcen verwaltet, diplomatische Beziehungen gepflegt und neue Bündnisse geschmiedet. Auch strategische Entscheidungen wie Sabotageakte durch Agenten oder das Aushandeln profitabler Handelsabkommen sind Teil des Repertoires, um das eigene Reich zu stärken oder Rivalen zu schwächen. Durch die jüngsten Updates wurden auch die Rundenzeiten drastisch verkürzt, was den Spielfluss deutlich verbessert.
Umfang und Erweiterungen
Das Basisspiel umfasst zwölf freischaltbare Fraktionen, während das „Kingdoms“-Erweiterungspaket (über In-App-Kauf erhältlich) das Erlebnis auf 24 Fraktionen und vier zusätzliche, eigenständige Kampagnen erweitert. So werden neben Europa auch die Amerikas, die Britischen Inseln und der Baltikum-Bereich erlebbar gemacht.
Grafik und Performance
Die Grafik bietet detaillierte Landschaften und authentisch gestaltete Einheiten. Besonders auf leistungsstarken Geräten überzeugt das Spiel mit stabiler Performance. Die Übertragungsleistung der Originalgrafik auf den kleineren Bildschirm wurde überzeugend gelöst, auch wenn einige Interface-Elemente – wie die Pausenanzeige – zu viel Platz einnehmen können.
Benutzerfreundlichkeit und Steuerung
Neben der Touch-Steuerung gibt es auch Unterstützung für Maus und Tastatur. Das Interface ist übersichtlich, doch auf kleineren Geräten können einzelne Elemente wie das Pausen-Overlay die Übersichtlichkeit beeinträchtigen. Eine Verkleinerung empfindlicher UI-Bestandteile wäre sinnvoll, um mehr Raum für taktische Planung zu bieten.
Fazit
Total War: MEDIEVAL II ist eine gelungene Umsetzung des Klassikers für Android und begeistert mit strategischer Tiefe, vielfältigen Fraktionen und einer epischen Inszenierung. Die kürzeren Rundenzeiten und die umfangreichen Inhalte machen das Spiel zu einer ausgezeichneten Wahl für Strategie-Fans, obwohl noch kleinere Optimierungen beim Interface wünschenswert wären.
Vorteile
- Tiefgreifende Mischung aus rundenbasierter Strategie und Echtzeitschlachten
- Große Auswahl an spielbaren Fraktionen und Kampagnen
- Optimierte Touch-Steuerung
- Verbesserte Rundenzeiten durch Updates
- Stabiles Spielerlebnis auf unterstützten Geräten
Nachteile
- Benutzeroberfläche teilweise zu groß auf kleineren Bildschirmen
- Einige bekannte Balancing-Probleme (z. B. Pikeniere) weiterhin vorhanden
- Hoher Speicherplatzbedarf